Poster 01:
Liebe Gesellschaft,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einer Gesellschaft, die bibeltreue
Christen nicht durch Sektenbeauftragte, verzerrte Medienberichte und Antidiskriminierungsgesetze
zum Schweigen bringen will, sondern bereit ist, sich ihren Argumenten und Standpunkten zu stellen.
Poster 02:
Liebe Wirtschaftsmanager, Bildungs- und Familienpolitiker,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Land, in dem Kinder Kinder sein und
eine unbeschwerte Kindheit verbringen dürfen und nicht wie kleine Erwachsene funktionieren
müssen; in einem Land, in dem Eltern viel Zeit mit ihren Kindern verbringen können und
Kinder nicht von morgens bis abends in der Schule sitzen müssen.
Poster 03:
Liebe Familienpolitiker und Demographen,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Land, das Eltern nicht zur
Fremdbetreuung ihrer Kinder zwingt.
Poster 04:
Liebe Eltern, Pädagogen und Politiker,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einer Gesellschaft, die Teenies nicht
zur frühestmöglichen Aufnahme sexueller Kontakte drängt, sondern sie zu ganzheitlichen
Persönlichkeiten heranreifen läßt, die in der Lage sind, eine lebenslange Ehe zu
führen.
Poster 05:
Liebe Gesellschaft, liebe Journalisten,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einer Gesellschaft, die nicht 12jährige
zu sexuellen Kontakten animiert und es zugleich einen Skandal nennt, wenn sie dann Kinder bekommen.
Poster 06:
Liebe Europapolitiker, Frauenministerinnen und Gleichstellungsbeauftragte,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Land, in dem Frauen von ganzem Herzen
Frauen und Männer von ganzem Herzen Männer sein dürfen und sich nicht dafür schämen
oder rechtfertigen müssen; in einer Gesellschaft, die aufhört,
Männer und Jungen als "das böse Geschlecht" anzusehen, in einem Europa, das aufhört,
in einem Gleichheitswahn Menschen durch geschlechtsspezifische Zwangsquoten und "Gender Mainstreaming"
umerziehen zu wollen.
Poster 07:
Liebe Gesellschaft,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Land, in dem Kinder nicht mehr
vor ihrer Geburt das Klo hinuntergespült werden, weil sich ihre Eltern in ihrer Lebensplanung
gestört fühlen; in einem Land, in dem wieder offen gesagt werden darf, daß
Sexualität etwas mit Kinderkriegen zu tun hat.
Poster 08:
Liebe Gesellschaft,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Land, das seine Zukunft nicht mehr
das Klo hinunterspült.
Poster 09:
Liebe Professoren und Pädagogen,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Staat, dessen Erziehungswesen den Wert des
biblisch-christlichen Erziehungsauftrags erkennt und aufhört, mit der Erhebung einer
konstruktivistischen Pädagogik zur Staatsdoktrin sich an einer ganzen Generation zu versündigen.
Poster 10:
Liebe Politiker, Journalisten, Professoren und Enquetekommissionen,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Staat, der das Aufwachsen und die ganzheitliche
Erziehung von Kindern in der Geborgenheit einer intakten Familie würdigt und fördert, statt
elterliche Erziehungskompetenz aufgrund tragischer Einzelfälle generell in Frage zu stellen und Druck auf
Eltern auszuüben, ihre Kinder so früh wie möglich dem industrialisierten staatlichen
Erziehungsbetrieb zu überlassen.
Poster 11:
Liebe Bundesminister, Fraktionssprecher, Experten und Demographen,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Staat, der engagierte Eltern nicht beide zur
Erwerbsarbeit zwingen will, um die Steuereinnahmen zu erhalten, die er zur Finanzierung einer kostenlosen obligatorischen
ganztägigen Kinderbetreuung benötigt, die die betreffenden Eltern gar nicht wollen, weil sie ihre Kinder
selbst erziehen wollen.
Poster 12:
Liebe Politiker und Journalisten,
sehr geehrte Frau Habermann, sehr geehrter Herr Schäfer-Gümbel,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Land, dessen Medien und Politiker aufhören,
bibeltreue Christen für ihr öffentliches Festhalten an christlichen Grundüberzeugungen zu maßregeln,
zu diffamieren oder gar als Staatsfeinde und gesellschaftliche Bedrohung hinzustellen.
Sehr geehrte Frau Zypries,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Staat, dessen Rechtsprechung und
Gesetzgebung sich an der Wahrheit orientiert, nicht am "gesellschaftlich Nützlichen",
am Zeitgeist oder am subjektiven Empfinden Einzelner; in einem Staat, der nicht jede Lebensregung
gesetzlich regeln zu müssen meint.
Liebe Richter, Staats- und Rechtsanwälte,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Land, in dem nicht die juristisch
Gewieften und Gerissenen Recht bekommen, sondern diejenigen, die Ehrlichkeit und Wahrheit lieben;
in einem Land, in dem nicht Recht Unrecht und Unrecht Recht genannt wird.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Land ohne "No-Go-Areas"
und "national befreite Zonen".
Liebe Professoren und Pädagogen,
ich möchte in einem lebenswerten Land leben - in einem Staat, dessen Erziehungswesen den Wert des
biblisch-christlichen Erziehungsauftrags erkennt und aufhört, mit der Erhebung einer
konstruktivistischen Pädagogik zum Dogma sich an einer ganzen Generation zu versündigen.
Nachdem man in Deutschland in der Öffentlichkeit jahrzehntelang dem Thema Demographie und Beziehungen
keinerlei Beachtung geschenkt hat, überschlagen sich nun in den Medien geradezu die Berichte und Kommentare
zu diesem Thema - das allerdings, wie ich als bekennender Christ feststellen muß, größtenteils
mit einem Tenor, der hinsichtlich der künftigen gesellschaftlichen Entwicklung zu äußerster
Besorgnis Anlaß gibt. Die mittlerweile bis in die gesellschaftlichen Eliten aufgestiegenen 68er haben dieses
Thema nun als willkommenen Anlaß entdeckt, um das von ihnen so bekämpfte Modell einer auf Lebenszeit
geschlossenen Ehe (womöglich noch mit einer ausschließlich als Mutter und Hausfrau tätigen Ehefrau)
als Basis von Familie endlich ins soziale Abseits befördern zu können, und finden für ihr
strategisches Ziel Gewährsleute in Gestalt von ideologisch nahestehenden Beziehungs-Psychologen und
demographischen Instituten, die es verstehen, ihre - unzutreffende - Sicht der Dinge medienwirksam zu publizieren.
So wird dann für die vielfache Malaise, vom Schicksal von Scheidungskindern über die finanziellen und
emotionalen Scheidungsfolgen bis hin zur allgemeinen Unlust an Kindern, nicht Egoismus, Entwurzelung und
Beziehungsunfähigkeit einer unter falschen ideologischen Prämissen großgewordenen Elterngeneration
verantwortlich gemacht, sondern die - man glaubt es kaum! - angeblich ungerechtfertigte staatliche Bevorzugung der
Ehe. Gerade eine harmonische lebenslange Ehe von Eltern, die sich nicht beide totarbeiten und dafür ihre
Kinder in Ganztagsbetreuung geben, sondern Zeit in ihre Kinder investieren, ist jedoch die beste Basis dafür,
daß Kinder heranwachsen, die ihrerseits tragfähige Beziehungen eingehen und verantwortlich Gesellschaft
gestalten können. Die Eliten in Gesellschaft, Politik und Medien müssen daher ihren ideologischen Feldzug
gegen Ehe und ehebasierte Familie endlich beenden, wenn wir auch in Zukunft in einem lebenswerten Land leben
wollen.
Hamburg, 26.06.2006
Torsten Narjes,
Initiative "Lebenswertes Land"
Die oftmals für die Forderungen nach einem Ende der angeblich ungerechtfertigten staatlichen Privilegierung
der Ehe angeführte Begründung, man müsse die heutigen "gesellschaftlichen Realitäten"
anerkennen, verfängt nicht, da diese "gesellschaftlichen Realitäten" schließlich nicht
vom Himmel gefallen oder Ergebnis einer unausweichlichen Entwicklung sind, sondern durch die Vertreter der
68er-Ideologie, insbesondere der Frankfurter Schule, und ihre Verbündeten in gewissen Teilen des politischen
Parteienspektrums im Rahmen einer auf Jahrzehnte hin angelegten gesellschaftsändernden Strategie bewußt
herbeigeführt worden sind, um Ehe und ehebasierte Familie als Grundlage unserer Gesellschaft zu beseitigen.